Aktuelle Nummer 25 | 2020
06. Dezember 2020 bis 19. Dezember 2020

Focus

Hilfe für leidende Christen

Das Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» wurde 1947 vom legendären «Speck­pater» Werenfried van Straaten als «­Ostpriesterhilfe» gegründet. Es unterstützte damals die unterdrückten ­Kirchen in den kommunistisch regierten Staaten Osteuropas. Heute steht das Werk mit Hilfsaktionen, Informations­tätigkeit und Gebet für bedrängte und notleidende Christen weltweit ein. Es gibt rund 200 Millionen Christen auf der Erde, die ihren Glauben nicht frei ausüben können. Das Grundrecht der Religionsfreiheit ist in mehr als 80 Ländern der Welt nicht garantiert. In mehr als 40 Ländern werden Christen bedrängt, diskriminiert und unterdrückt. «Kirche in Not» engagiert sich für die Gewährung der Religionsfreiheit und die ­sichere Glaubensausübung von Christen.

Einen Schwerpunkt setzt das Hilfswerk bei den christlichen Minderheiten im Nahen Osten und in Nordafrika. Diese kirchlichen Gemeinschaften leben dort, wo das Christentums seinen Anfang nahm. Die Kriege, Konflikte und Kata-
strophen haben ihre Existenz in Syrien, Irak, im Libanon und in weiteren Ländern gefährdet. Mit Spendengeldern werden hier Projekte in Pfarreien und Bildungseinrichtungen finanziert. In zahlreiche Länder weltweit vermittelt «Kirche in Not» Mess-Stipendien. Die Stipendien garantieren vielen Priestern und ihren Gemeinden den Lebensunterhalt. In jeder Messfeier beten diese Priester für die Anliegen der Wohltäter.
­Damit kann das internationale Werk über 40 000 Priester unterstützen – das heisst jeden zehnten Priester weltweit.

www.kirche-in-not.ch