Jugend

Hell leuchtet die Stadt

von Chiara Caruso

Hell leuchtende, mit weihnächtlichen Symbolen geschmückte Fenster prägen das Stadtbild. Wer im Advent durch Grenchen schlendert, darf sich jeden Tag auf die Eröffnung eines neuen Adventsfensters freuen. Wie auch in anderen Gemeinden werden diese von den Bewohnern oder Organisationen dekoriert. Bei Kerzenlicht und oft auch einem warmen Getränk kommen die Einwohnerinnen und Einwohner zusammen, um sich die strahlenden Fenster genauer anzuschauen und die besinnliche Zeit zusammen zu geniessen. 

Seit dem Jahr 2005 gestaltete Familie ­Bohner aus Grenchen regelmässig ein Adventsfenster bei sich zu Hause. Im Interview erzählt sie, wie sie auf die Aktion gestossen sind, und was ihnen daran besonders gut gefällt. 

Wann habt ihr euer erstes ­Adventsfenster gestaltet?
2005, also vor 16 Jahren, gestalteten wir erstmals ein Adventsfenster.  

Und wie seid ihr auf diese Idee gekommen?
Wir sind uns nicht mehr ganz sicher, aber wir denken, dass eine Kollegin unserer Mutter uns darauf aufmerksam gemacht hat. Wir fanden die Idee schön und haben uns daraufhin für das Gestalten eines Adventsfensters beim Grenchner Tourismus eingeschrieben. 

Was gefällt euch besonders gut am Brauch der Adventsfenster?
Dass man sich mit Freunden und Nachbarn, mit Grenchnerinnen und Grenchnern auch in der dunklen und kalten Jahreszeit bei dem jeweiligen beleuchteten Adventsfenster trifft. Aber auch, dass man neue Ecken von Grenchen kennenlernt, wo man eventuell sonst nicht hingegangen wäre. 

Gibt es ein Adventsfenster, das euch besonders in Erinnerung ­geblieben ist?
Es gab so viele schöne, stimmungsvolle und kreativ gestaltete Fenster. Jedes war immer ein Unikat. Vor allem ist schön, wenn man die Liste aller Fenster sieht und feststellen kann, dass sie in der ganzen Stadt verteilt sind. Es sind nicht nur Geschäfte dabei, sondern auch eine gute Mischung von Privat­haushalten.