Aktuelle Nummer 08 | 2021
11. April 2021 bis 24. April 2021

Aktuell

jubla.infanta

jubla.infanta ist die Solidaritätsaktion von Jungwacht Blauring (Jubla) ­während der Fastenzeit. Jubla-Scharen aus der ganzen Schweiz unterstützen eine Schule in der armen Fischerregion ­Infanta auf den Philippinen. Das ­Projekt ermöglicht philippinischen Kindern den richtungsweisenden Einstieg in die Schulbildung, eine ausgewogene Ernährung und eine hygienische und ­gesundheitliche Grundversorgung.

Chiro Philippinen
Die Jubla pflegt seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit dem philippinischen Kinder- und Jugendverband «Chiro». Jedes Jahr findet ein Austauschbesuch zwischen Chiro- und Jubla-Leitenden statt. Dieser Austausch wird von Fastenopfer unterstützt – einem Hilfswerk, das vor rund 50 Jahren von der Jubla mitgegründet wurde. Fastenopfer gewährleistet die professionelle Betreuung des durch jubla.infanta unterstützten Projekts in den Philippinen. 

Feuer und Flamme
Mit den Zündholzschachteln «Feuer und Flamme» wollten die Jubla-Scharen in der Öffentlichkeit auf ihre Solidaritätsaktion aufmerksam machen. Sie symbolisiert gleichzeitig das Jahresthema des Jugendverbandes 2020/21 und enthält auch zündende Spielideen, Zaubertricks und Rätsel. 

Solidarität trotz Corona-krise
Die Corona-Krise macht der Solidaritätsaktion jubla.infanta einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. An öffentliche Aktionen, Marktstände, Tür-zu-Tür-Aktionen, Suppenzmittag usw. ist vorläufig nicht zu denken. Auch der geplante Besuch der philippinischen Chiro-Partner musste abgesagt werden. Trotzdem will die Jubla auch in diesen schwierigen Zeiten die solidarische Partnerschaft mit den Philippinen nicht vergessen. Die Jubla-Scharen planen nun kontaktfreie Möglichkeiten, um für jubla.infanta Spenden zu sammeln. 

Spendenkonto 
IBAN: CH30 0900 0000 6001 9292 6 zu Gunsten von «Jungwacht Blauring Schweiz», Vermerk «jubla.infanta»

Fastenopfer hilft den Philippinen

Auf den Philippinen ist im Februar 2021 der Wirbelsturm «Dujuan» über die Insel Mindanao gefegt. Über 5000 Menschen mussten in temporäre Notunterkünfte fliehen. Auch die Region Surigao del Sur, in der Fastenopfer weitere Projekte begleitet, wurde getroffen. Seit dem Jahr 2000 gab es über 300 Naturkatastrophen auf den Philippinen. Die Intensität und Zahl der Taifune habe aufgrund der fortschreitenden Klimakrise in den letzten Jahren zugenommen, sagt Marieta Llanera aus den Philippinen. Sie ist in diesem Jahr als Kampagnengast in der Schweiz. Ihre Organisation Cerd unterstützt in Surigao del Sur die Menschen dabei, sich mit einfachen Mitteln auf die Wirbelstürme vorzubereiten und hilft ihnen immer wieder beim Wiederaufbau. Von den Auswirkungen der Klimakrise sind einmal mehr jene betroffen, die nichts dazu beigetragen haben. Das Fastenopfer ruft deshalb dazu auf, die Kampagne «Klimagerechtigkeit – jetzt!» mit Spenden und Aktionen zu unterstützen. www.fastenopfer.ch