Aktuelle Nummer 08 | 2021
11. April 2021 bis 24. April 2021

Jugend

Wer wird meine Firmpatin, mein Firmpate?

von Daniel Poltera

Im Leben gibt es viele Situationen (wie z. B. in der jetzigen Pandemie), in denen der Glaube Kraft schenkt und uns weiterhilft. Doch es gibt immer auch Phasen, wo wir ins Zweifeln geraten. Da ist es gut, wenn wir Hilfe bei persönlichen Begleitern suchen können. Die Firmpatin / der Firmpate ist so eine wichtige Bezugsperson. Worauf schauen heute Jugendliche bei der Patenwahl? Wir haben bei ehemaligen Firmlingen nachgefragt und folgende Antworten erhalten: 

«Für mich war bei der Wahl meines Firmgottis sehr wichtig, dass wir eine tiefe Verbundenheit teilen konnten und dass ich mich wohl fühlte. Ich habe mich für mein Firmgotti entschieden, weil ich wusste, dass sie mich unterstützt, und weil sie auch sonst mein Gotti ist.» Julia, 18

«Für mich war bei der Wahl meines Firmgöttis wichtig, dass ich ­j­emanden habe, dem ich vertrauen kann und zu dem ich ein gutes ­Verhältnis pflege.» Benjamin, 21

«Ich habe mich für mein Firmgotti entschieden, da ich sie sehr gerne habe und Vertrauen zu ihr habe. Sie ist eine wichtige Person in ­meinem Leben und kennt mich schon seit meiner Geburt.» Sabrina, 18

«Mir war bei der Wahl meines Firmgottis wichtig, dass es eine Person ist, auf die ich mich verlassen kann und die für mich da ist, wenn ich ein ­Problem habe.» Marion, 18

«Ich wusste bereits, bevor ich mich für den Firmweg ­angemeldet habe, wer mein Firmgotti werden sollte. Ich habe die Person gefragt und sie hat sich sehr darüber gefreut. Mir war wichtig, dass ich ein gutes Verhältnis zu ihr habe und weiss, dass ich mich immer auf sie verlassen kann. Ich habe mich für die Partnerin meines Taufgöttis entschieden, so kann ich Taufe und Firmung auf eine gewisse Weise miteinander verbinden.» Anouk, 19

«Für mich war es wichtig, eine Person auszuwählen, die nicht direkt aus meiner Familie stammt, sondern jemand ist, den ich ­kenne und auch als Person mag. Ich habe mich für meinen Firmgötti entschieden, weil er einer der besten Freunde meines Vaters in seiner Jugend war und ich so den Kontakt zwischen ihnen wieder herstellen wollte.» Felipe, 18