Aktuelle Nummer 25 | 2022
04. Dezember 2022 bis 17. Dezember 2022

Kirchenjahr und Schriftlesungen

25. April – 8. Mai

Sonntag, 25. April 2021

4. SONNTAG DER OSTERZEIT

Weltgebetstag für geistliche Berufe 

«Dieser Jesus ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist.» Apg 4,11

Erste Lesung: Apostelgeschichte 4,8–12

Zweite Lesung: 1. Johannesbrief 3,1–2

Evangelium: Johannes 10,11–18

 

Donnerstag, 29. April 2021

Katharina von Siena

Kirchenlehrerin, Schutzpatronin Europas

 

Samstag, 1. Mai 2021

Josef der Arbeiter

Tag der Arbeit

 

Sonntag, 2. Mai 2021

5. SONNTAG DER OSTERZEIT

«Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in dem ich bleibe, der bringt reiche Frucht.» Joh 15,5

Erste Lesung: Apostelgeschichte 9,26–31

Zweite Lesung: 1. Johannesbrief 3,18–24

Evangelium: Johannes 15,1–8

 

Namenstage: Ökumenisches Heiligenlexikon www.heiligenlexikon.de 

Liturgischer Kalender: Direktorium www.liturgie.ch

1. Mai – Tag der Arbeit

Als Maientag wird der 1. Mai besungen, er ist ­ursprünglich ein Fest der Jugend und der Liebe. Der Maibaum wird als «Lebensbaum» aufgerichtet und steht für Fruchtbarkeit und Lebensfreude. Als Zeichen der Gemeinschaft bildet er die Mitte des Dorfes. Ähnlich wie bei Halloween ranken sich mit der Walpurgisnacht viele ausserchristliche Bräuche um die Nacht zum ersten Tag des Monats. 

Die Bedeutung des Maibaums wandelte sich im 19. Jahrhundert. Im Kampf für die Bürgerrechte und gegen die aristokratische Vorherrschaft wurde er zum Symbol für Freiheit und Mündigkeit. Die Arbeiter­bewegung forderte an Maifeiern und Maiumzügen soziale Gerechtigkeit und Solidarität mit den Benachteiligten. Sie machte den 1. Mai zum Tag der Arbeit.
Später hat sich auch die katholische Kirche diesem Engagement angeschlossen. Papst Pius XII. würdigte 1955 den Tag der Arbeit, indem er ihn zum Gedenktag des Heiligen Josefs, des Patrons der Arbeitenden erhob.
(ksc)