Focus

Halleluja – die Kraft des Singens

Es gibt sie, die freudvollen Projekte in der katholischen Kirche. Im kirchen­musikalischen Umfeld erlebe ich sie im Kleinen und im Grossen. Halleluja sage ich, dass eine Jugendliche meines Chors das Orgelspiel lernen möchte, dass das Kirchenklangfest «cantars» demnächst an verschiedenen Orten durchgeführt wird oder dass das Nachfolgeprojekt für unser Kirchengesangbuch dynamisch und zukunftsorientiert vorankommt.

Vor zwei Wochen habe ich ein grossartiges Halleluja erlebt. Wir organisierten in Olten eine Benefizveranstaltung. Rund 200 Personen in Kirchen-, Kinder- und Männerchören wirkten mit, zudem Musikerinnen und Musiker aus der ­Ukraine und aus Russland. Tief berührt hat mich die Ergriffenheit der Menschen, die volle Kirche, das gemeinsame Singen und Beten für Frieden in der Welt oder das spontane Singprojekt mit den Familien aus unseren Mini-Scharen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mischten sich und sangen wunderbar mehrstimmig im Chor. Die Kraft des Singens ist mit Worten kaum beschreibbar. Vielleicht wird «Halleluja» gerade deshalb meist gesungen.

Sandra Rupp Fischer ist eine von 50 Menschen, die zwischen Ostern und Pfingsten auf www.kath.ch ­erzählen, was ihnen ein Halleluja wert ist.