Jugend

«Ich will aufmerksam durchs Leben gehen»

von Daniele Supino

Der 20-jährige Elia Canneori wohnt in Solothurn. In seiner Freizeit macht er viel Sport, und er ist Offensivspieler beim FC Post. Nach der Matur hat er die RS gemacht und studiert seit Februar Philosophie/Politikwissenschaft/Wirtschaftswissenschaft an der Uni Luzern. Vor drei Jahren gründete er mit seinen Freunden Jan Schaller, Valentin Batzli und Gian-Andrea Bart das Jungunternehmen «VISO». 

Elia, worum handelt es sich bei eurem Jungunternehmen?
Bei VISO geht es darum, dass wir – ausgehend von Architektenplänen – eine dreidimensionale Ansicht von einem Objekt (das kann ein Haus oder eine Überbauung sein) erstellen, sodass der Kaufkunde sich das Endresultat besser vorstellen kann.

Was braucht es, um solche Visualisierungen zu machen?
Man muss viel Begeisterung, Motivation und Durchhaltewillen mitbringen. Denn ein Visualisierungsprojekt kann auch mehrere Monate dauern. Das Fachwissen haben wir uns im Selbststudium beigebracht. Dazu gibt es gute Visualisierungssoftware, das hilft sehr. 

Wie teilt ihr die Aufgaben untereinander auf?
Jan und Valentin sind für die Visualisierungen verantwortlich, Gian-Andrea für das Finanzwesen, ich für das Marketing. 

Vor drei Jahren wart ihr Schulfreunde, jetzt seid ihr Geschäftspartner. Wie hat sich eure Freundschaft verändert?
Unsere Freundschaft wurde stärker, denn wir haben auch schwierige Entscheidungen treffen müssen. Schön und wichtig ist, dass wir alles diskutieren können, ohne dass unsere Freundschaft in Gefahr gerät. 

Welchen Bezug hast du zum ­Glauben?
Ich bin kein fleissiger Kirchgänger, aber die christlichen Werte wie Nächstenliebe, Dankbarkeit und Respekt will ich im Alltag leben – sei es in der Familie, im Studium, mit Freunden oder mit VISO. 

Welche Zukunftspläne hast du?
Zuerst mache ich den Bachelor, dann schaue ich weiter. Ich will aufmerksam durchs Leben gehen und offen für die Türen sein, die sich in Zukunft eröffnen.