Jugend

Der Traum vom Austauschjahr

von Anna Trittibach 

Elena Moor wohnt mit ihrer Familie in ­Riedholz. Nach Abschluss der 9. Klasse im Sommer 2022 wird sie ein Austauschjahr in den USA verbringen. Mitte August fliegt sie nach Michigan. Dort wird sie mit ihrer Gastfamilie in einem Dorf nahe von Detroit leben und mit ihrer Gastschwester ein Jahr lang die Highschool besuchen. Nach ihrem Auslandjahr wird sie in die Fachmittelschule an der Kanti Solothurn ­eintreten. 

Wie bist du auf die Idee gekommen, ein Jahr in den USA zu ­verbringen?
Ich war schon immer sehr neugierig, neue Sprachen und Kulturen kennenzulernen. Durch die Highschool-Geschichten meines Vaters wurde mein Wunsch, auch solche Erlebnisse zu sammeln, immer grösser. Als dann meine Kollegin sich für ein Austauschjahr entschied, informierte ich mich bei derselben Organisation und beschloss relativ schnell, nach der 9. Klasse auch ein Jahr in den USA zu verbringen. 

Welche sind deine Erwartungen an das Austauschjahr?
Ich möchte die Sprache und die Kultur der USA besser kennenlernen und mich weiterentwickeln. Ausserdem möchte ich schöne Momente mit neuen Freunden erleben. Ich möchte am Schluss sagen können, dass es ein erfolgreiches und wunderschönes Jahr war.

Wie wird deine Familiensituation in Amerika sein?
Ich werde in einer Gastfamilie leben. Mit meiner Gastmutter, meinem Gastvater, meiner gleichaltrigen Gastschwester und vielen Haustieren werde ich in einem grossen, typisch amerikanischen Haus wohnen, mit einer hölzernen Veranda und so …

Worauf freust du dich am ­meisten?
Auf eine richtige Highschool, wie ich sie mir aus amerikanischen Filmen und Musicals vorstelle.

Ich möchte meine Gastfamilie und neue Freunde kennenlernen und mit ihnen grossartige Momente erleben. Auch möchte ich selbstständig werden und viele Erfahrungen für mein Leben sammeln.

Wie steht deine Gastfamilie zur Religion und zum Glauben?
Meine christliche Gastfamilie geht jede Woche in die Kirche. Ich bin gespannt, wie sich der Gottesdienst in den USA von dem in der Schweiz unterscheidet.

Was könnten dich für ­Schwierigkeiten erwarten?
Meine grösste Sorge ist, dass ich den Anschluss nicht finde. Ausserdem habe ich Angst, dass in der Familie etwas passieren könnte, während ich weit weg bin.

Liebe Elena, ich danke dir für das Gespräch und wünsche dir eine schöne Zeit in Amerika.