Kirche und Welt

75 Jahre Solothurner Synode: engagierte Arbeit und frohe Feier!

Am Samstag, 7. März 2026, konnte der Synodalrat zusammen mit Bischof Felix Gmür, Regierungsrat Mathias Stricker und weiteren Gästen sowie den Delegierten der Solothurner Kirchgemeinden im Rahmen der ordentlichen Rechnungsversammlung bei schönstem Wetter und bester Stimmung das 75-Jahr-Jubiläum der röm.-kath. Synode des Kantons Solothurn begehen.

Die Synode wurde 1950 gegründet mit dem Ziel, mit den Einnahmen der Kirchensteuern juristischer Personen einen Finanzausgleich unter den Kirchgemeinden zu ermöglichen. Aus diesem Topf werden ausserdem kantonale Fachstellen, die Spezialseelsorge in Spitälern, Gefängnissen usw. sowie Zuwendungen an Investitionen von Kirchgemeinden finanziert. Mit den Beiträgen der Kirchgemeinden an die Synode werden das Bistum Basel, die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz sowie die anderssprachigen Missionen unterstützt. Die Synode entwickelte sich seit 1950 in enger ökumenischer Zusammenarbeit mit den zwei anderen Landeskirchen zu einer unentbehrlichen Institution. Sie trägt mit den Kirchgemeinden und Pfarreien im Kanton Solothurn dazu bei, dass folgender Leitsatz Wirklichkeit ist: «Kirche tut gut und Kirche tut Gutes!» 

Regierungsrat Mathias Stricker würdigte die Leistungen der Synode und der Kirchgemeinden während der Versammlung. Bischof Felix Gmür brachte im Rahmen der festlichen Eucharistiefeier in der St.-Ursen-Kathedrale gegenüber dem Synodalrat, den Synodalen, den Kirchgemeinden und den kirchlichen Angestellten seinen tief empfundenen Dank zum Ausdruck.

Die Synode wählte alt Regierungsrat Remo Ankli zum Synodalrat und bestätigte die bisherigen ­Synodalräte Urs Umbricht (Präsident), Kuno Schmid (Vizepräsident), Barbara Polek, Susan von Sury-Thomas, Theres Brunner und Hansjörg Schaad­ einstimmig. (ufw)

Festschrift 75 Jahre Synode ­Kanton ­Solothurn