Aktuelle Nummer 23 | 2019
10. November 2019 bis 23. November 2019

Focus

PETER HÄNER IST VERSTORBEN

Am 14. März 2018 ist Peter Häner, Zuchwil, im Alter von 75 Jahren verstorben. Am 23. März wurde er in Zuchwil bestattet. Er hat sich über Jahrzehnte für das «Kirchenblatt» engagiert und hat grossen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung der Zeitschrift für die Solothurner Pfarreien.

2002 wurde er als Gründungspräsident der neuen Trägerschaft, bestehend aus den Pfarreien und Kirchgemeinden der Dekanate Buchsgau und Solothurn, gewählt. In dieser Zeit des Umbruchs packte er die Aufgabe der Vereinsführung mit vollem Einsatz und manchmal durchaus hemdsärmelig an. Er brachte dazu bereits die Erfahrungen aus der früheren Herausgeberschaft mit, die er ebenfalls präsidierte. Da er selbst beruflich im Druckbereich tätig gewesen war, konnte er den Herstellungsprozess der Zeitschrift professionell begleiten und war gegenüber der Druckerei ein kompetenter und herausfordernder Geschäftspartner. Als aktiver Kirchgemeinderat war er jedoch auch an der inhaltlichen Gestaltung und Ausrichtung des «Kirchenblattes» interessiert. Oft fiel es ihm nicht leicht, die Unabhängigkeit der Redaktion zu respektieren, wenn ein Text seiner Überzeugung widersprach. Aber die Grenze war ihm klar und er wurde für die verschiedenen Redaktoren ein geschätzter, kritischer und loyaler Begleiter. 

Nach seinem Rücktritt als Präsident 2009 blieb er weiterhin im Vorstand tätig und amtete als Verwalter und Aktuar. Kurze, präzise Protokolle und eine exakt geführte Rechnung waren sein Markenzeichen. Gern hätte er das diesjährige Rechnungsjahr noch vollendet, was ihm aber leider nicht vergönnt war. An den Folgen einer schweren Erkrankung ist er unerwartet rasch verstorben und hinterlässt eine grosse Lücke. 

Das «Kirchenblatt» ist ihm zu grossem Dank verpflichtet und ehrt seine Verdienste. Der Vereinsvorstand und die Redaktion gedenken Peter Häner im Gebet und entbieten den Angehörigen ein herzliches Beileid.

 

Theo Sury, Präsident des Vereins «Kirchenblatt» 

Kuno Schmid, Chefredaktor