Aktuelle Nummer 26 | 2018
09. Dezember 2018 bis 22. Dezember 2018

Kirche und Welt

Orthodoxes Klosterleben in Beinwil

Ab Januar 2019 wird ein orthodoxer Orden ins solothurnische Kloster Beinwil einziehen. Er löst die bisherige ökumenische Gemeinschaft ab. Träger des neuen Konvents ist ein Verein, der sich nach Johannes Kapodistrias (1776 – 1831) benennt, einem griechischen Staatsmann, welcher der Schweiz am Wiener Kongress zu ihrer neuen Staatlichkeit mit verholfen hat und später der erste Präsident der unabhängigen Republik Griechenland wurde. Der neue Abt des Klosters, der Westschweizer Priester Damaskinos, wird mit drei Mönchen und einer Nonne ins Kloster einziehen. Er will weiterhin Gäste in ökumenischer Offenheit in Beinwil willkommen heissen. Die Klosterkirche wird wie bisher dem katholischen Gottesdienst für Beinwil dienen. Die Träger der Stiftung Kloster Beinwil – die reformierte und die katholische Kirche Basel-Stadt, der Bischof von Basel und der Abt von Mariastein – sind mit der neuen Lösung einverstanden. Das Kloster Beinwil wurde um 1100 von Benediktinermönchen errichtet. 1648 übersiedelten sie nach Mariastein.
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