Aktuelle Nummer 8 | 2019
14. April 2019 bis 27. April 2019

Kirche und Welt

Humanitäre Hilfe dort

Im Südosten der Demokratischen Republik Kongo baut Glencore in zwei riesigen Minen Kupfer und Kobalt ab. Der Schweizer Rohstoffkonzern schreibt satte Gewinne, doch die Bevölkerung rund um seine kongolesischen Minen profitiert kaum davon. Sie lebt in Armut. Schwester Nathalie Kangaji berichtet: «Die Menschen leiden unter der Verschmutzung, die von den Minen ausgeht.» Seit langer Zeit setzen sich Brot für alle und Fastenopfer mit ihren lokalen Partnerorganisationen für die Verbesserung der Lebensbedingungen dieser Menschen ein. Doch es braucht nicht nur im Kongo Veränderungen, sondern auch hier in der Schweiz. Deshalb gehören die Hilfswerke zu den Initianten der Konzernverantwortungsinitiative. Ihre mit Spenden finanzierten Projekte haben nur Erfolg, wenn sie nicht durch eigennütziges Handeln der Konzerne gleich wieder zunichte gemacht werden. Die Initiative fordert eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Schweizer Konzerne und deren Tochtergesellschaften im Ausland bezüglich der Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards.

www.fastenopfer.ch