Aktuelle Nummer 25 | 2019
08. Dezember 2019 bis 21. Dezember 2019

Jugend

Gott im Alltag und auf dem Handy  – Apps für den Glauben

von Sophie Deck

Im Jahre 2019 sind wir an einem Punkt angelangt, wo wir uns ein Leben ohne unsere Handys kaum noch vorstellen können. Und ob man das nun als schreckliche Entwicklung der Gesellschaft oder als ganz einfaches Voranschreiten der Zeit sieht, ist es nicht zu leugnen, dass uns unsere kleinen Begleiter in der heutigen Welt das Leben sehr erleichtern: Ich stelle mir auf meinem iPhone den Wecker, überprüfe das Wetter, trage Termine ein, schaue Zugverbindungen nach, lasse mich zu ­Orten navigieren und vieles mehr. 

Es scheint so, als ob Apps uns in allen Bereichen des Lebens unterstützen könnten – auch in denen, die wir vielleicht nicht direkt mit ihnen in Verbindung bringen. So auch in Sachen Glauben: Von Apps, auf denen man ganz einfach die Bibel lesen kann bis zu solchen, die einem mit Glockengeräuschen ans Beten erinnern – es gibt alles. Nach gründlichem Durchkämmen des App Stores und ein bisschen ausprobieren habe ich zwei davon ausgesucht, um sie hier vorzustellen:

 

Natürlich gibt es neben diesen zwei Apps noch viele mehr, die je nach Präferenz jedem das Richtige bieten können. Für jeden, der sein Handy oft und gerne benutzt, würde es sich also lohnen, durch den App Store zu scrollen und sich dort das Richtige auszusuchen.

jugend2119 2

Die Bibel (EÜ): Auf dieser App ist der gesamte Text der Bibel gespeichert. Man kann sie somit wie ein E-Book lesen, man kann allerdings auch einem jährlichen Leseplan folgen, der einem jeden Tag neue Passagen vorschlägt. Ausserdem kann man Stellen markieren und im Verzeichnis speichern sowie mit der Suchfunktion den Text nach bestimmten Wörtern und Versen durchsuchen.

 

jugend 2119 3

App2Heaven:Diese App soll dabei helfen, den Tag mit Gott individuell zu planen. Dazu bietet sie die Funktion, sich einzutragen, wann und wie lange man beten möchte und sich dafür Erinnerungen zustellen. Des Weiteren kann man sich Erkenntnisse, die man beim Gebet hat, notieren und diese auch mit anderen teilen. Dies kann man auch mit Glaubenserfahrungen oder persönlichen Anliegen machen, sodass man einander aufheitern und füreinander beten kann.