Aktuelle Nummer 13 | 14 | 2020
21. Juni 2020 bis 18. Juli 2020

Neue Berufsbezeichnungen auch im Jura pastoral

Am 12. März 2020 hat der Bischofsrat der Diözese Basel neue Berufsbezeichnungen für die französischsprachigen Mitarbeitenden in der Seelsorge genehmigt. Damit verbunden ist eine bessere Anerkennung ihres Amtes.

Am 1. August 2020 werden für den französischsprachigen Teil der Diözese Basel (Jura pastoral) neue Bezeichnungen in Kraft treten, erklärt Jean Jacques Theurillat, Bischofsvikar für den französischsprachigen Teil des Bistums Basel, in einem Brief vom 28. Mai. Der deutschsprachige Teil hatte diese Änderung bereits 2019 vollzogen.

Die bisherige Bezeichnung Pastoralassistent wird durch «théologien/théologienne en pastorale» ersetzt. Entsprechend der Aufgabe der Mitarbeitenden werden die Benennungen durch die Funktion erweitert. So wird etwa ein nichtgeweihter Theologe in der Funktion des Gemeindeleiters künftig «théologien en pastorale responsable de communauté» genannt.

Neue Bezeichnungen in allen Dokumenten

Ab dem 1. August werden die neuen Bezeichnungen auf allen Dokumenten oder Stellenbeschreibungen verwendet, schreibt der Bischofsvikar. Vor diesem Datum ausgestellte bischöfliche Beauftragungen werden jedoch nicht angepasst.

In der Diözese Basel und andernorts in der Deutschschweiz ist die Frage der Bezeichnung der nicht geweihten Seelsorgerinnen und Seelsorger heftig diskutiert worden. Für viele von ihnen sind die verwendeten Begriffe ein Zeichen der Anerkennung oder eben Nichtanerkennung ihrer beruflichen Kompetenz und ihres Dienstes. (cath.ch/ms)