Bruno Hensler: «Wir engagieren uns in Einsiedeln und im Kloster für eine echte Willkommenskultur»

«Seit Jahrhunderten pilgern viele Menschen nach Einsiedeln. Heute haben wir pro Jahr rund 800’000 Gäste. Sie kommen mit dem Öffentlichen Verkehr, dem Privatauto, dem Velo oder zu Fuss. Sie müssen nach Einsiedeln kommen, verpflegt werden und so weiter.

Dieses Müssen ist immer stärker als Müssen aufgefasst worden, nicht mehr als Privileg. Viele touristische Orte würden sich wünschen, sie hätten so viele Gäste wie wir. Doch wir denken, ja, ein bisschen weniger wäre auch gut. Die vielen Menschen verstopfen unsere Verkehrswege, was tatsächlich in Teilen auch der Fall ist.

Nur ist das nicht das Problem derjenigen, die nach Einsiedeln kommen, sondern derjenigen, die das organisieren. Das ist eine Herausforderung, die im Moment bewältigt wird.

Ich möchte mithelfen, Einsiedeln und das Kloster aus dem jahrelangen Bewältigungsmodus zu führen und eine echte Willkommenskultur wiederzubeleben. Dafür engagieren wir uns.» (kath.ch)