Kirchenjahr und Schriftlesungen

5. – 18. Juni

Sonntag, 5. Juni 2022

PFINGSTEN

Erste Lesung: Apostelgeschichte 2, 1–11

Zweite Lesung: 1 Korinther 12,3b–7.12–13

Evangelium: Johannes 20, 19–23 oder Johannes 14,15–16.23b–26

 

Sonntag, 12. Juni 2022

DREIFALTIGKEITSSONNTAG

Erste Lesung: Sprüche 8,22–31

Zweite Lesung: Römer 1, 1–5

Evangelium: Johannes 16,12–15

 

Donnerstag, 16. Juni 2022

HOCHFEST DES LEIBES UND BLUTES CHRISTI

Fronleichnam

Erste Lesung: Genesis 14,18–20

Zweite Lesung: 1 Korinther 11,23–26

Evangelium: Lukas 9,11b–17

 

Namenstage: Ökumenisches Heiligenlexikon www.heiligenlexikon.de 

Liturgischer Kalender: Direktorium www.liturgie.ch

Pfingstnovene

Die Novene (von lat. «noveni», jeweils neun) ist eine vorwiegend in der katholischen Kirche übliche Gebetsform an neun aufeinanderfolgenden Tagen. Es ist ein Fürbittgebet, das an den einzelnen Tagen der Novene täglich gleich ist oder auch einen täglich wechselnden Teil beinhalten kann.

Novenen werden zur Vorbereitung eines Hochfestes (Ostern, Weihnachten, Pfingsten) oder vor einer wichtigen persönlichen Entscheidung und bedeutenden Lebensereignissen gebetet. Die ursprünglich römisch-katholische Gebetspraxis wird mittlerweile auch in der orthodoxen, anglikanischen und einigen lutherischen Kirchen gepflegt.

Der Ursprung liegt in der Pfingstnovene, dem neuntägigen Gebet um den Heiligen Geist, wie es die Jüngerinnen und Jünger Jesu mit Maria nach der Himmelfahrt Jesu im Abendmahlssaal praktizierten (vgl. Apostelgeschichte 1,13–14). Die Pfingstnovene gehört seit der Barockzeit zum Brauchtum der ­Kirche. Papst Leo XIII. ordnete 1897 in allen Pfarr­kirchen und anderen Kirchen und Kapellen eine neuntägige Andacht an. Durch die vom Zweiten Vatikanischen Konzil initiierte neue Grundordnung des Kirchenjahrs (1969) wurde die Pfingstnovene aufgewertet und ist Teil der Liturgie mit eigenen Texten für die heilige Messe und für das Stunden­gebet. (ufw)