Leo XIV. arbeitet weiter «Vatikan light» in Castel Gandolfo
Der Papst gilt als Vertreter Christi auf Erden. Er selbst hat aber keinen Vize. Darum muss er auch im Sommerurlaub in Castel Gandolfo arbeiten – dabei hat er aber Meerblick.
Aktuelle Nummer 14 | 15 | 2026
28. Juni 2026 bis 25. Juli 2026
Der Papst gilt als Vertreter Christi auf Erden. Er selbst hat aber keinen Vize. Darum muss er auch im Sommerurlaub in Castel Gandolfo arbeiten – dabei hat er aber Meerblick.
Nach den laut Kirchenrecht illegalen Bischofsweihen der Piusbruderschaft letzte Woche im Wallis verhängte der Vatikan die Exkommunikation und schloss diese damit aus der katholischen Kirche aus. Doch was verändert sich nun tatsächlich konkret für die Piusbrüder in ihrem Alltag – halten sie sich doch für die einzig wahre Kirche? Der Kirchenhistoriker Mariano Delgado und der Theologe Urban Fink ordnen für kath.ch ein.
Rom zeigt sich gnädig bei Traditionalisten, die Treue zum Papst und zur Lehre der Kirche bekennen. Kaum ist die Exkommunikation gegen die Piusbrüder ausgesprochen, folgt das Angebot zur Wiederaufnahme in die Kirche.
Ein Ringen bis zuletzt: Leo XIV. hatte gar persönlich einen Brief geschrieben, um die Piusbrüder von dem spalterischen Akt der verbotenen Bischofsweihen abzuhalten. Die sind nun vollzogen. Genauso wie die Konsequenzen – auch für den Schweizer Pascal Schreiber.
CIC/KNA/kath.ch
Bei einer Generalaudienz im Vatikan sprach der Tele-M1-Journalist mit dem Kirchenoberhaupt über Schweizer Schokolade, die Angst vor der schnell vergehenden Zeit und die Frage, worauf es im Leben wirklich ankommt. Die Antwort des Papstes beschäftigt ihn bis heute.
Die finanzielle Lage des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg ist dramatisch. Das vorhandene Geld reicht nicht aus, um die wachsenden Aufgaben zu finanzieren. «Wären wir ein privates Unternehmen, müssten wir Konkurs anmelden», sagt Diözesanökonom Benoît Badoud. Ursachen sind insbesondere die zunehmende Arbeitsbelastung des Bistums und steigende Kosten.